Historie

Der STV Holzland  

Die Geburtsstunde des STV Holzland war der 4. April 1992. Hier wurde in den außerordentlichen Mitgliederversammlungen der Vereine FC Groß Twülpstedt, SSC Kl. Sisbeck und SV Eintracht Volkmarsdorf schnell Einigkeit über die Fusion erzielt und die Satzung genehmigt, die in Vorgesprächen ausgearbeitet worden ist.

Der Grundstein für diese Fusion wurde am 28.10.1972 auf einer Jugendtagung in Groß Twülpstedt gelegt. Hier beschlossen die Jugendleiter Alfred Bernstorf (FCT), Klaus Reichelt (SSC) und Manfred Baumgart (SVE) den einzelnen Vorständen der Stammvereine vorzuschlagen, die Jugendarbeit zusammen zu legen. Dies war der Beginn der Jugendspielgemeinschaft (JSG) Holzland.

Ein weiterer Schritt in Richtung der gemeinsamen Zukunft war zweifellos das Zusammenwachsen der Alten Herren des SSC Klein Sisbeck und des FC Groß Twülpstedt zur Saison 1978/1979, das viel Erfolg brachte. Mit Beginn der Saison 1986/1987 wurde dann diese Spielgemeinschaft auch auf den Herrenbereich ausgedehnt.

 

Kleine Chronik des STV Holzland

2017 Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Bezirksliga

2017 Hallenkreismeister B – Juniorinnen

2016 Gründung der 2. Frauenmannschaft in der Kreisliga

2016 Aufstieg der 1. Frauenmannschaft in die Landesliga

2016 Meisterschaft der 1. Frauenmannschaft in der Bezirksliga

2016 Abstieg der 1. Herrenmannschaft in die Kreisliga

2016 Pokalsieger B-Juniorinnen

2015 Gründung der B-Juniorinnen in der Kreisliga

2015 Pokalsieger Altherrenmannschaft Ü32

2014 Meisterschaft der Altherren in der 1. Kreisklasse

2013 Pokalsieger 2. Herrenmannschaft

2013 Meisterschaft der D-Juniorinnen in der 1. Kreisklasse

2012 Aufstieg der 1. Frauenmannschaft in die Landesliga

2012 Meisterschaft der 1. Frauen in der Bezirksliga

2012 Aufstieg der Altherren in die Kreisliga

2011 Gründung der Altherrenmannschaft in der 1. Kreisklasse

2011 Meisterschaft der 3. Herrenmannschaft in der 2. Kreisklasse

2011 nimmt erstmals eine Mädchenmannschaft am Punktspielbetrieb in einer reinen Mädchenstaffel teil

2008 Baubeginn Trainingsgelände Rümmer  Nutzungsvertrag mit dem LAV Rümmer für Trainingsplatz mit Flutlicht

2007 Kooperationsvertrag mit der Eichendorfschule

2006 Eintragung in das Vereinsregister  Aufstieg der Damen in die Bezirksoberliga

2005 Nutzungsvertrag der Gemeinden Bahrdorf und Gr. Twülpstedt zur B-Platz-Nutzung im Winter in Bahrdorf  Neues Gesicht der STV Holzland Homepage

2003 Aufstieg der 1. Herren in die Landesliga  Aufstieg der 2. Herren in die Kreisliga

2002 Integration der Damenmannschaft in den STV Holzland  Aufstieg der 1. Herren in die Bezirksliga

2001 Fairness-Cup für die 1. Herren vom NFV  Aufstieg der 1. Herren in die Bezirksklasse Aufstieg der 3. Herren in die 1. Kreisklasse Erste Homepage des STV Holzland

2000 Der STV Holzland erhält die Gemeinnützigkeit

1997 Sportwochenende zum 25-jährigen Bestehen der Jugendabteilung des STV Holzland (Gründung bereits 1972)

1994 Aufstieg der 1. Herren in die Kreisliga

1993 Aufstieg der 2. Herren in die 1. Kreisklasse

1992 Gründung des STV Holzland

 

Das Helmstedter Holzland

Nördlich des Lappwaldes beginnt das Helmstedter Holzland, historische Teillandschaft des nordbraunschweigischen Hügellandes und westliche Fortsetzung des seinem landschaftlichen Charakter nach weitgehend gleichartigen Magdeburger Holzlandes.

Bis ins Mittelalter erstreckte sich hier bis zu den Sumpfniederungen des Drömlings und im Osten von der Aller begrenzt, ein einziges zusammenhängendes unwegsames Waldgebiet. Schon damals war der Landschaftsname ‚Holzland‘ für diese Region gebräuchlich und bis zur Loslösung der benachbarten linkselbischen Gebiete von Preußen 1807 war der Name ‚Holzlandkreis‘ die amtliche Bezeichnung für einen großen Teil dieses Gebietes.

Noch im beginnenden 19. Jahrhundert standen hier große Waldungen, in denen die Dörfer mit ihren kleinen Feldmarken wie Inseln lagen. Im Verlauf der Separation erhielten die Bauern viele Teilstücke des bis dahin gemeinschaftlich genutzten Hudewaldes, die sie rodeten und in Ackerland verwandelten.

Heute finden sich ausgedehnte Waldflächen nur noch zwischen Bahrdorf und Mackendorf und auf der Velpker Platte im Danndorfer Forst, zusammen gerade noch 10 Prozent der Grundfläche des Gebietes.

Nördlich des überaus fruchtbaren Lößgürtels gelegen, präsentiert sich das Helmstedter Holzland im wesentlichen als eine industriearme Agrarlandschaft mit Geschiebelehmböden mittlerer Ertragsfähigkeit und zähen, schwer zu bearbeitenden Tonböden schlechter Qualität sowie mageren Sandböden und durch hohen Grundwasserspiegel vernässten Böden, die nur als Wiesen- und Weideland genutzt werden können. Es beginnt sich hier schon der Geest- bzw. Heidecharakter deutlich abzuzeichnen.

Zentraler Ort ist Velpke, dessen Sandstein überregionale Bekanntheit erlangt hat, während Grasleben als ländliche Industriegemeinde nicht nur wegen seiner oberflächennahen Salzstöcke eine Sonderstellung einnimmt. Noch heute werden die Ortschaften der Region zwischen Lappwald, Aller und Drömling als ‚Holzlanddörfer‘ bezeichnet.